08. Februar 2021
20:15 Uhr

Ticket reservieren ab dem 06.02.2021

Programm

Hauptfilm

Bild für den Film The Negotiation

La Negociacíon
(The Negotiation)

Inhalt

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist einer der ältesten auf dem südamerikanischen Kontinent. Nachdem in vergangenen Jahrzehnten mehrere Friedensgespräche zwischen FARC-Guerilla und kolumbianischer Regierung gescheitert waren, setzten sich die beiden Kriegsparteien 2012 erneut an den Verhandlungstisch. Die Journalistin und Filmemacherin Margarita Martinez, die sich diesem Konflikt schon in mehreren Dokumentationen gewidmet hat, begleitet die jahrelangen Verhandlungen mit der Kamera. Mittels Interviews, Ausschnitten aus den Sitzungen selbst und den kolumbianischen Medien dieser Zeit entsteht so eine Chronik des langen und schwierigen Wegs bis zum Friedensvertrag, der im Jahr 2016 unterzeichnet wurde und international als wegweisendes Modell gilt.

Mit Vortrag von Viviana Gracía Pinzón (GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg).

technische Angaben

Land
Kolumbien
Jahr
2018
Länge
89 Minuten
Sprachfassung
spanisch
Untertitel
englisch
Farbe
Farbe
Format
digital

Stab

Regie
Margarita Martinez
Buch
Alejandro Zuluaga
Kamera
Alfonso Parra
Musik
Camilo Montilla
Verleih
Margarita Martinez

Vorfilm

Bild für den Film Wippe

Wippe

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1907
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum