Montag, 29. November 2021
20:15 Uhr

Programm

Hauptfilm

Nomadland

Bild für den Film Nomadland

Inhalt

kleinen Chloé-Zhao-Reihe, dass die Regisseurin nicht immer Marvel-Filme gemacht hat. Wir beginnen mit ihrem dritten Film und gleichzeitig dritten Quasiwestern in Folge.

Basierend auf dem gleichnamigen Sachbuch über das Leben von Arbeitsnomaden unter dem Existenzminimum in den USA nach der Weltfinanzkrise folgt Nomadland der 60-jährigen Fern von Job zu Job und Trailerpark zu Trailerpark, denn ihr Van ist ihr Zuhause. Außer der großartigen Frances McDormand in der Hauptrolle sind wieder viele Darsteller*innen Laien, was dem Film eine dokumentarische Authentizität verleiht, die eigentümlich mit der sporadisch eingefangenen Schönheit der amerikanischen Weiten kontrastiert, einem Land, das immer ein Versprechen auf ein besseres Leben war. Kapitalismuskritik mit Wüstenpanorama im Abendlicht.

technische Angaben

Land
USA
Jahr
2020
Länge
109 Minuten
Sprachfassung
englisch
Untertitel
deutsch
Farbe
Farbe
Format
DCP
FSK
0

Stab

Regie & Schnitt
Chloé Zhao
Buch
Chloé Zhao nach Jessica Bruder
Kamera
Joshua James Richards
Musik
Ludovico Einaudi
Darsteller
Frances McDormand, David Strathairn, Linda May, Charlene Swankie, Bob Wells u.a.
Verleih
Walt Disney

Vorfilm

Pferdekutsche und Auto

Bild für den Film Pferdekutsche und Auto

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2021/2022 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1914
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum