20. Oktober 2021
20:15 Uhr

Programm

Hauptfilm

Bild f�r den Film Kabul, City in the Wind

Kabul, City in the Wind

Inhalt

Afshin, so erklärt es ihm sein Vater, ist jetzt der Mann im Haus. Der Vater, ein Ex-Soldat, muss das Land aus Sicherheitsgründen verlassen. Seine Kaserne wurde zum Ziel der Taliban; kaum einer überlebte den Anschlag. Der Teenager trägt nun die Verantwortung für das undichte Hausdach, er muss die Einkäufe erledigen, den vertrockneten Baum wässern und auf seinen kleinen Bruder Acht geben. Abas, der Busfahrer, ringt mit seiner Schuldenlast und flieht in den Drogenrausch. Überall dem hängt tief und malerisch der staubige Himmel Kabuls. Selbstmordanschläge sind Alltag.

In seinem Debütfilm komponiert Aboozar Amini sensibel beobachtete Situationen und ebenso ästhetische wie schmerzhafte Impressionen aus dem afghanischen Alltag zu einer filmischen Sinfonie. jip film & verleih

In Kooperation mit der Amnesty International Hochschulgruppe Frankfurt.

technische Angaben

Land
Niederlande
Jahr
2018
Länge
88 Minuten
Sprachfassung
Farsi
Untertitel
deutsch
Farbe
Farbe
Format
DCP
FSK
12

Stab

Buch & Regie
Aboozar Amini
Kamera
Aboozar Amini
Schnitt
Barbara Hin
mit
Afshin, Benjamin, Abas
Verleih
jip film & verleih

Vorfilm

Bild f�r den Film Kind und Katze

Kind und Katze

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1906
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum