01. Februar 2021
20:15 Uhr

Ticket reservieren ab dem 30.01.2021

Programm

Hauptfilm

Bild für den Film Styx

Styx

Inhalt

Rike nimmt sich eine Auszeit von ihrem Alltag als Notärztin und segelt allein auf einem kleinen Boot über den Atlantik Richtung Ascension Island. Nach einer Sturmnacht treibt ein überfüllter, havarierter Fischkutter in Sichtweite. Menschen springen verzweifelt über Bord, die Segelyacht ist viel zu klein, um direkt helfen zu können. Rike setzt ordnungsgemäß einen Seefunknotruf ab. Küstenwache und umliegende Frachtschiffe quittieren und sind informiert. Doch es kommt und kommt einfach keine Hilfe.

Wolfgang Fischers Film beginnt als sound- und kameratechnisch beeindruckendes Einhandsegelabenteuer und wird in der zweiten Hälfte zur intensiven Auseinandersetzung mit der humanitären Katastrophe, die sich seit Jahren an den Grenzen Europas abspielt.

In Kooperation mit Seebrücke Frankfurt und Sea-Watch.

technische Angaben

Land
Deutschland/Österreich
Jahr
2018
Länge
94 Minuten
Sprachfassung
deutsch
Untertitel
englisch
Farbe
Farbe
Format
DCP
FSK
12

Stab

Regie
Wolfgang Fischer
Buch
Ika Künzel, Wolfgang Fischer
Kamera
Benedict Neuenfels
Schnitt
Monika Willi
Musik
Dirk von Lowtzow
Darsteller
Susanne Wolff, Gedion Oduor Wekesa, u.a.
Verleih
Zorro

Vorfilm

Bild für den Film Segelschiff und Motorboot

Segelschiff und Motorboot

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1912
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum