27. Januar 2021
20:15 Uhr

Ticket reservieren ab dem 25.01.2021

Programm

Hauptfilm

Bild für den Film Bent

Bent

Inhalt

Berlin 1934 : Eine letzte rauschende, queere Party. Mittendrin der junge Brite Max. Kurz darauf wird er von den Nazis verhaftet und nach Dachau deportiert. Er lernt Horst kennen, der im Gegensatz zu Max den Rosa Winkel mit Stolz trägt. Im Konzentrationslager müssen sie Steine schleppen, werden gequält und gedemütigt. Doch trotz der strengen Bewachung und ohne sich berühren zu dürfen, finden sie einen Weg sich zu lieben.

Die hochkarätig besetzte Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Martin Sherman ist eine erschütternde Erinnerung an die Grauen der Homosexuellen-Verfolgung durch die Nazis – und ein zutiefst berührendes Zeugnis davon, dass sich Liebe und Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Stunde nicht brechen lassen.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

technische Angaben

Land
Großbritannien/Japan
Jahr
1997
Länge
102 Minuten
Sprachfassung
englisch
Untertitel
deutsch
Farbe
Farbe
Format
DCP
FSK
16

Stab

Regie
Sean Mathias
Buch
Martin Sherman
Kamera
Yorgos Arvanitis
Schnitt
Isabelle Lorente
Musik
Philip Glass
Darsteller
Clive Owen, Lothaire Bluteau, Ian McKellen, Brian Webber, Mick Jagger, Jude Law, Rachel Weisz u.a.
Verleih
Salzgeber

Vorfilm

Bild für den Film Pferdekutsche und Auto

Pferdekutsche und Auto

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1914
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum