30. November 2020
20:15 Uhr

Programm

Hauptfilm

Bild für den Film Land des Honigs

Medena zemja
(Land des Honigs)

Inhalt

In poetischen und bildgewaltigen Landschaftsaufnahmen des kleinen Balkanlandes erzählt uns der mehrfach preisgekrönte und zudem Oscar-nominierte, nordmazedonische Dokumentarfilm Land des Honigs von Hatidze Murotova, der letzten dort ansässigen Imkerin. Sie kennt die Lieblingsplätze der Bienen in den umgebenden Bergen oder in der Mauer nahe ihres Hauses und kümmert sich liebevoll um die kleinen Tiere. Doch als die neu angekommene Nomadenfamilie nebenan gewaltsam eigene Ansprüche auf die Bienenstöcke erhebt, gerät Hatidzes Lebensweise in Gefahr. Land des Honigs ist nicht nur die Geschichte einer verschwindenden Tradition, sondern auch eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

In Kooperation mit dem Bienenretter-Projekt des FINE e. V.

technische Angaben

Land
Mazedonien
Jahr
2019
Länge
85 Minuten
Sprachfassung
balkangagausisch
Untertitel
deutsch
Farbe
Farbe
Format
DCP
FSK
6

Stab

Buch & Regie
Ljubomir Stefanov, Tamara Kotevska
Kamera
Fejmi Daut, Samir Ljuma
Schnitt
Atanas Georgiev
Musik
Foltin
mit
Hatidže Muratova, Nazife Muratova, Hussein Sam, Ljutvie Sam u.a.
Verleih
Neue Visionen

Vorfilm

Bild für den Film Züngelnder Kopf

Züngelnder Kopf

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1902
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum