16. November 2020
20:15 Uhr

Programm

Hauptfilm

Bild für den Film Von wegen »Schicksal«

Von wegen »Schicksal«

Inhalt

Irene Rakowitz, 48, ließ sich nach zwanzig Ehejahren scheiden. Fortan lebt sie mit ihren zwei jüngsten Kindern in einer Mietwohnung im Berliner Märkischen Viertel und versucht jeden Tag auf Neue, sich den familiären und gesellschaftlichen Missverhältnissen entgegenzustemmen. Dass ihre älteste Tochter einen zutiefst chauvinistischen Freund hat, der die Geringschätzung gegenüber ihrer eigenen Mutter schürt, ist dabei nur eines von vielen Problemen.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1979
Länge
121 Minuten
Sprachfassung
deutsch
Untertitel
englisch
Farbe
schwarz-weiß
Format
DCP

Stab

Regie
Helga Reidemeister
Buch
Irene Rakowitz, Helga Reidemeister
Kamera
Axel Brandt, Susanne Beyeler, Thomas Tanner
Schnitt
Elisabeth Förster
Musik
Neil Diamond, Mikis Theodorakis, Fantišek Smetana
mit
Irene Rakowitz und ihrer Familie
Verleih
Deutsche Kinemathek

Vorfilm

Bild für den Film Zaubertrick mit Topfblume

Zaubertrick mit Topfblume

Inhalt

Ab 1898 boten Nürnberger-Blechspielzeugfabrikanten Lichtbild-Projektoren zum Verkauf, die zugleich Laterna Magica und Kinematograph waren. Allen voran die Gebrüder Bing AG, kurz danach Ernst Plank KG, bald auch Georges Carette & Co., Jean Falk und weitere. Die ersten Filme für solche Projektoren waren kurze Animationsfilme, hergestellt mit lithographischen Druckverfahren, einfarbig oder vielfarbig, 35mm Nitrozellulose-Filmstreifen mit Edison Perforationen. Diese »Litho-Films« wurden üblicherweise in zwei Längen angeboten: kurze mit 30 Frames, ca. 55 cm, und lange mit 60 Frames, ca. 110 cm, als Loops zusammengeklebt, also Endlosschleifen. Bei Kauf eines Kinematographen waren Filme beigegeben, Extra-Films wurden in den Warenkatalogen der Hersteller angeboten, in Serien gruppiert, häufig mit Auflistung der Sujets bzw. Titel. Die Filme selbst weisen keine Titel auf, überwiegend auch keine Herstellerkennung. Die Ausweitung des Filmangebots erfolgte bis in die 1910er Jahre, Seriendruck und Vermarktung fast drei Jahrzehnte lang, bis ca. 1930. (Quelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Wir zeigen im Laufe des Wintersemesters 2020/2021 vierzehn Litho-Films im Vorprogramm.

technische Angaben

Land
Deutschland
Jahr
1906
Länge
1 Minuten
Sprachfassung
stumm
Format
DCP

Stab

Verleih
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum